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MEXIKO - DOCH EIN BISSCHEN ANDERS!

¿Qué onda?

Bevor es bald endlich mit der Arbeit losgeht, werde ich euch nach der ersten Woche in Mexiko noch einmal einige Besonderheiten erzählen, die mir aufgefallen sind. Das Leben hat hier nämlich seine Besonderheiten mit positiven und negativen Seiten, also ándale! (ihr erinnert euch sicher noch an die Bedeutung aus dem letzten Eintrag ;-) )

Gestern waren meine Familie und ich in einer der zahlreichen großen Einkaufszentren der Stadt. Mein erster Eindruck war, dass es (wie vieles hier) sehr GROß ist – unzählige Klamottenläden, live-Musik und Imbissbuden. Wo wir bei den Imbissbuden sind, möchte ich gleich einmal mit einem Mythos aufräumen, den viele Menschen in Bezug auf das mexikanische Essen haben. Burritos und Chili con Carne kann man hier zwar auch bekommen, es sind aber absolut UNTYPISCHE mexikanische Gerichte!!! Es sind beides Erfindungen der ‚Gringos‘ (Bezeichnung für Nord-Amerikaner mit dezentem sauren Beigeschmack ) für die Mexiko-Imbissketten in den USA. Also sind Burritos und Chili con Carne ungefähr genauso mexikanisch, wie die Hamburger bei McDonald’s während der ‚Los Wochos‘...... Ansonsten gab es außer einigen Polizisten, die die Läden mit Schrotflinten bewaffnet bewacht haben, nichts Besonderes :P

Nachdem wir dann nach einem guten Essen in einer Fastfood-Oase wieder nach Hause gefahren sind, gab es die nächsten Überraschungen. An den Straßenampeln gibt es bei roter Ampel immer einen langen Stau, den dann Straßenverkäufer nutzen, um ihre Ware los zu werden. Diese gehen dann zwischen den Autoreihen entlang und verkaufen Zigaretten, Früchte, Getränke, Hüte etc. Hin und wieder bauen sie auch an einer roten Ampel eine kleine Leiter auf und jonglieren oder machen andere Kunststücke – danach geht dann jemand mit Hut an den Autos vorbei und sammelt den Obolus der Autofahrer ein. Generell sind die Straßen und der Verkehr hier sehr interessant: es gibt keine Spurenmarkierungen und bei dem Gedränge beim ‚Einordnen‘ würde den meisten Deutschen sicher schwindelig werden... es gibt aber nicht viele Unfälle, was uns zeigt, dass es auch anders funktionieren kann als mit strikter Ordnung und Absicherung. In der Stadt fährt übrigens fast niemand mit dem Fahrrad, und wenn doch, dann werden sie mehr oder weniger ignoriert, was das Radeln sehr gefährlich macht. Sonntags können sich Mexikaner dann gratis ein Fahrrad ausleihen und in der Innenstadt fahren, um den Verkehr zu verringern (hier haben alle Läden auch sonntags geöffnet, deshalb ist der Verkehr an diesem Tag der Wahnsinn).

Ein Anblick, der ziemlich bedrückend war, waren einige ‚Durchreisende‘ aus Zentralamerika am Straßenrand. Auf ihrem Weg in die USA auf der Suche nach einem besseren Leben machen die schwangeren Frauen, Männer und viele Kinder in Mexiko-Stadt einen Zwischenstopp. Sie haben hier keine Rechte und werden auch dem entsprechend behandelt. Gewaltverbrechen, denen sie zum Opfer fallen, sind keine Seltenheit. Worauf sie warten ist ein Zug, der einmal am Tag kommt ('la bestia' genannt) und in Richtung Norden fährt. Mit viel Glück schaffen es einige in einen Wagon zu kommen, aber sowieso nur, wenn sie alles abgeben, was sie besitzen. Wo diese Menschen jetzt sind, ob sie es bis in die USA schaffen, und ob sie dort tatsächlich das Glück erwartet weiß niemand. Man braucht schon eine gesunde Distanz, um darüber nachdenken zu können. Danach fuhren wir weiter im Strom der Millionen und schnell war alles wieder vergessen, nur die kurze Erinnerung bleibt und die Erkenntnis, dass es tatsächlich verschiedene Welten gibt.

Nun wieder zu einem leichteren Thema, nämlich den Fiestas!! Hier tanzen Jung und Alt Salsa - und das auch ohne einen im Tee zu haben :-) Tanzen gehört hier einfach zur Kultur und verbindet die Menschen. Die Getränke und Musik unterscheiden sich nicht sehr stark von unseren in der Heimat, außer, dass man auch beim Bier nicht auf Chili verzichtet: ein Pappbecher mit einer Chiliumrandung und Bier ist hier sehr beliebt – und es schmeckt! Falls es doch noch größere Besonderheiten gibt, werde ich euch in Zukunft darüber berichten, es wird noch die eine oder andere Fete kommen.

Es gibt noch viel zu erzählen, aber das spare ich mir an dieser Stelle für das nächste Mal auf und würde mich freuen, wenn ihr meinen Blog weiter verfolgt! Danke für’s Lesen und bis bald!

¡Nos vemos!

18.8.13 19:23
 
Letzte Einträge: Ab nächster Woche gibt es die ersten Einträge!


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